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Folge 86 – Camel Up

Es soll ja Rezensenten geben, die ihre Bewertung eines Spieles vor allem davon abhängig machen, ob sie in den „Testpartien“ gewonnen haben oder nicht… Ob ich zu dieser Gruppe auch gehöre… Man weiß es nicht.

Sollte ich jedoch dazu gehören, so können sich die von Eggert aber verdammt nochmal glücklich schätzen, dass ich am vergangenen Donnerstag doch noch Mitspieler gefunden habe, die mich gleich zwei Mal ohne nennenswerte Gegenwehr haben gewinnen lassen (Kai, Manuel, Kathrin).

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9 Comments

  • Reply
    Anonym
    Mai 26, 2014 at 7:11 am

    Mir/Uns hat Camel Up auch sehr gut gefallen – ich bin knapp davor mir es zu kaufen.

    Was mir aufgefallen ist (wir haben es meist zu viert und zu fünft gespielt): Relativ schnell hat jeder sein "Einflussplättchen" gesetzt und zwar immer mit dem Wert -1, da man ja dadurch streng wahrscheinlichkeitsmäßig aber auch aus dem Bauchgefühl heraus öfter eine Münze bekommt als wenn man +1 setzt. Das war immer vorhersehbar und irgendwie monoton. Für mich ist das auch der einzigste Punkt, der mich etwas stört. War das bei dir auch so?

    Liebe Grüße

    J.

  • Reply
    Anonym
    Mai 26, 2014 at 11:05 am

    Hallo,
    ich wurde etwas an "Royal Turf" erinnert (flottes Pferdewett-Rennspiel von Alea- R. Knizia); es ist ein ähnlicher Mechanismus. Man wertet auch 3 Rennen, sammelt Geld und wettet verdeckt für ein Rennen mit 6 Pferde; man ist mehr auf das eigentliche Pferderennen konzentriert und hat auch eine eindeutig gut verständliche Auswertung. Bei Camel up ist es mir zu viel Gewurschtel im Rennen…eher Chaos. Und dann auch der Fummel-Würfel-Kasten… ganz nett aber…Bei Royal Turf kann man mit 2 Spieler, wie auch 6 Spieler ein gutes, einfaches flottes Wettspiel spielen ohne viel Materialeinsatz, mit einem Würfel und 6 Pferde…und dennoch mit mehr Strategie als bei Camel up. Vor allem das sich Kamele "stapeln", nun ja… wer es mag, finde ich aber unrealsitisch. Hätte ich Royal Turf nicht, würde ich es vielleicht kaufen, aber so überlasse ich das Kamelrennen gern den anderen 😉
    Grüße
    M.

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    Martin Klein
    Mai 26, 2014 at 2:44 pm

    Hi!

    Wenn es bei den Wüstenplättchen nur darum ginge, dass Kamele da möglichst oft drauf landen, wäre das Fata Morgana Plättchen (also die -1) tatsächlich immer die bessere Wahl. Ich persönlich habe das aber nicht als soo entscheidend empfunden. Viel wichtiger erschien es mir bei dem Plättchen eher, in den richtigen Momenten bestimmte Kamele zu pushen bzw. andere zurückzuwerfen, um auf meine vorher abgeschloßenen Wetten hinzuarbeiten (sowohl Etappe als auch Gesamtsieg).

    Insofern kann ich Deine Beochabtung nicht ganz bestätigen 🙂

    Viele Grüße,
    Martin

  • Reply
    Thygra
    Juni 1, 2014 at 4:28 pm

    Kann mir bitte jemand kurz erklären, weshalb man für eine Fata Morgana (-1) von der Wahrscheinlichkeit her mehr Punkte erhalten sollte als für eine Oase (+1)? Ich stehe da gerade irgendwie auf dem Schlauch. Ihr wisst schon, dass alle Wüstenplättchen nach eine Etappenwertung wieder an die Spieler zurückgegeben werden!?

  • Reply
    Martin Klein
    Juni 1, 2014 at 7:04 pm

    Hallo André!

    Ja, das wissen wir durchaus :)… Aber stell Dir mal eine Kamel-Einheit mit allen fünf Kamelen vor. Das unterste Kamel bewegt sich und trägt alle Kamele mit sich. Landet diese Einheit nun auf einem +1 Plättchen, so kriegt der Spieler, der das gelegt hat, einen ÄP und die gesamte Kameleinheit rückt ein weiteres Feld nach vorne. Die anderen Kamele können nun unmöglich noch auf dem Wüstenplättchen landen (natürlich in dieser Etappe). Wäre es jedoch ein -1 Plättchen gewesen, so hätte sich nach dem Zug des unteren Kameles wieder alle Kamele VOR dem entsprechenden Wüstenplättchen befunden und könnten somit rein theoretisch allesamt nochmals auf diesem landen (wenn die entsprechenden Würfel noch drinne sind).

    Insofern ist das -1 Plättchen für den ausspielenden Spieler schon potentiell wertvoller, allerdings habe ich das wie gesagt nie als besonders entscheidend empfunden. Allerdings rechne ich bei so einem Spiel auch nicht groß die Wahrscheinlichkeiten und Erwartungswerte aus, sondern spiele das eher aus dem Bauch 🙂

    Besten Gruß,
    Martin

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    Thygra
    Juni 2, 2014 at 9:04 am

    Ah, jetzt, ja … Danke für die Erklärung! Gestern Abend spielte mein Kopf wohl nicht mehr richtig mit. Wie peinlich, wo ich doch am Wochenende 3 Partien Camel Up gespielt hatte und es mir eigentlich hätte klar sein müssen …

  • Reply
    Glöckchen
    April 14, 2015 at 3:57 pm

    Nachdem mich das Spiel, insbesondere durch die Pyramide, für sich begeistert hatte, habe ich es mir geholt und bereits etwa 3 Runden gespielt.
    Nach der anfänglichen Begeisterung sind wir nun alle leider etwas gedämpfter Stimmung bezüglich des Spiels. Für nebenbei, um sich auch noch entspannt zu unterhalten, war es wirklich super, nicht zu 'Planungslastig', daher wirklich gut machbar. Aber um sich gänzlich auf das Spiel zu konzentrieren fehlte uns etwas… Wir haben festgestellt, dass es wohl doch eher ein Kinderspiel ist, ein schönes, aber leider wird es bei uns wohl nicht mehr allzu häufig gespielt…

    Trotzdem vielen Dank für deine Videos! 🙂

  • Reply
    Tristan Ruff
    Juni 29, 2015 at 3:24 pm

    Hallo Tonia
    wenn dir das Spiel gefällt kannst du dir vielleicht auch die Erweiterung CamelUp:Supercup mal anschauen, klingt zumindest schonmal ziemlich cool. 🙂
    Tristan

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    Tonia
    Juli 8, 2015 at 6:55 pm

    Ich kann mich der Meinung nur anschließen. Es gibt eigentlich keine fade Partie bei diesem Spiel, Spaß macht es immer. Der Aufbau der Pyramide ist ein wenig lästig, aber gott sei dank muss man es nur einmal machen. Ich mag es und finde es hat den Preis Spiel des Jahres 2014 verdient.

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