Ding der Woche Spielberichte

Seitenhiebreiche Zwei-in-Eins Wochenrückschau – KW 34/12 und 35/12

So, irgendwie hat das letzte Woche zeitlich nicht geklappt mit einer Wochenrückschau, daher nun einfach zwei auf einmal. Jeah!


Spiel der Woche

Atlantis (a.k.a. Dark Tower)
Die mir bis dahin ehrlich gesagt gänzlich unbekannte englischsprachige Spiele-News-Seite www.purplepawn.com veröffentlichte Anfang August eine Liste der 20 wertvollsten „Vintage“-Spiele, basierend auf erfolgreich abgeschlossenen Ebay-Auktionen der letzten Monate. Tja, was soll ich sagen: Die meisten gelisteten Titel kenne ich entweder gar nicht oder nur vom Hörensagen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ich bin mit meinen zarten 26 Jahren einfach noch nicht lange genug Spieler, um mich mit den „Vintage“-Sachen auszukennen (wobei „Vintage“ hier auch sehr weit gefasst wurde. Das jüngste Spiel auf der Liste stammt aus dem Jahre 2010).

Tja, wer könnte da helfen? Vielleicht mein allerliebster Spielenachbar Jörg? Der ist schließlich schon Ende Dreißig. Außerdem spielt er schon seit frühester Kindheit, der hat da also bestimmt was von! Und siehe da, Jörg der Alte hat tatsächlich ein  Spiel von der Liste, nämlich Atlantis (a.k.a. Dark Tower). Das hat er sich als Kind Anfang/Mitte der 80er von seinem hart ersparten Taschengeld gekauft und in seiner Jugend exzessiv gespielt. Durch die Liste hat ihn nun die Nostalgie gepackt, Atlantis wurde entstaubt und ich durfte mitspielen.

Aufgabe der Spieler in Atlantis ist es, einen tyrannischen Herrscher zu besiegen, der sich in seinem Turm verschanzt hat. Damit dies gelingen kann, müssen die Helden sich aber zunächst einmal auf eine abenteuerliche Reise über den kreisrunden Spielplan machen. Jeder Spieler startet von seinem eigenen Königreich (= Spielplanviertel) aus und muss dann entgegen dem Uhrzeigersinn die drei anderen Königreiche abklappern und dort jeweils einen Schlüssel finden. Dabei müssen die Spieler immer wieder unterschiedlichste Orte bereisen, es gilt Gräber und Ruinen zu plündern, am Basar zu handeln und umherziehenden Feinden, der Pest und bösen Zaubern zu widerstehen. Wurden die drei Schlüssel gefunden, so kann dann im großen Finale der Turm im Spielplanzentrum angegriffen werden.

Achja, der Turm, das hab ich ja noch gar nicht erklärt: Das monströse Plastikgebilde im Spielplanzentrum ist nicht nur schmuckes Beiwerk, sondern quasi der Hauptantrieb des Spieles. In dem Turm verbirgt sich nämlich eine für damalige Spielzeug-Verhältnisse (wir befinden uns im Jahre 1981) atemberaubende Technik, die sämtliche Spielverwaltung übernimmt. Jeder Schritt, den die Spieler unternehmen, wird über eine erstaunlich intuitive Eingabetafel in den Turm eingegeben, und der Turm berechnet dann, was passiert. Die unterschiedlichen Ereignisse wie etwa der Verlauf eines Kampfes, das Feilschen am Markt oder das Durchstöbern einer Ruine werden dem aktiven Spieler dabei durch immer wechselnde Lichtbilder angezeigt, die ein Motor im inneren des Turmes vor Glühbirnen dreht. Außerdem macht der Turm auch noch ganz tolle Musik und Soundeffekte und ist einfach nur cool und faszinierend. Jawohl

Jörg der Alte mit seinem Spiele-Schatz

Aus heutiger Sicht mögen die Spielmechanismen von Atlantis sicherlich veraltet sein, da müssen wir uns gar nichts vormachen. Dass das Spiel nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entspricht sieht man alleine schon daran, dass es nach etwa 30 Jahren immer noch einwandfrei funktioniert. Das Spiel ist komplett Multiplayer-Solitär, Interaktion zwischen den Spielern gibt es quasi nicht. Trotzdem kann ich gut nachvollziehen, welche Faszination das Atlantis damals ausgeübt haben muss. Ich bin ja ein Kind der 90er (geboren 1986) und somit allerlei technische Spielereien gewohnt. Mein Tamagotchi und meinen Gameboy (inklusive Pokemon – Rote Edition) hätte ich für dieses Spiel aber sofort eingetauscht.


sonst so gespielt?

So, jetzt habe ich Euch ganz schön lange von „Jörg dem Alten“ berichtet. Kommen wir nun zu „Andreas, dem noch Älteren“. Der ist nämlich schon über vierzig und spielt am liebsten das, was dem Vernehmen nach insbesondere „ältere“ Spieler spielen, nämlich Cosims. Oder ist das ein böses Vorurteil? Egal: Zu solchen Konflikt-Simulationen hatte mir bislang immer etwas der Zugang gefehlt, aber Andreas versucht grade, das zu ändern. Gleich zwei Mal haben wir daher in den vergangenen zwei Wochen Julius Caesar von Columbia Games gespielt. Naja, um ehrlich zu sein hat eher Andreas gespielt und ich habe dabei zugesehen, wie er mich überrannt hat. Der Mann hat ein Würfelglück, sowas ist mir noch nicht untergekommen. Und außerdem ist er ein Sadist, denn wenn ich mal ne Regel vergesse, dann kennt er kein Erbarmen, sondern rechnet mir genüßlich vor, wie viele Einheiten ich denn dieses Mal in der Winterphase habe verhungern lassen. Von nun an soll er den Titel „Andreas, der noch ältere Sadist“ tragen. Jawohl.

Ähm, zurück zum Spiel: Julius Caesar ist ein sogenanntes Block-Wargame, das den römischen Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius simuliert. Block-Wargame bedeutet, dass die Einheiten der Spieler nicht durch offenliegende Papp-Plättchen dargestellt werden, sondern stattdessen durch aufrecht stehende Holzklötze, deren bedruckte Seite zu dem kontrollierenden Spieler ausgerichtet ist. Dadurch kennen beide Spieler nur die Stärke ihrer eigenen Einheiten, der Rest ist nebulös („Fog-of-War“). Angetrieben durch Karten können neue Einheiten ausgehoben und über das Straßen-Netz Roms gezogen werden, Götterkarten erlauben Sonderaktionen. Kommt es zum Kampf, so werden die beteiligten Einheiten offengelegt. Dabei geben die auf dem Block abgedruckten Werte an, wann eine Einheit angreift und welche Würfelergebnisse als Treffer zählen. Wie viele Würfel die Einheit zum Angriff verwenden darf hängt davon ab, wie weit der kontrollierende Spieler die Einheit zuvor aufgerüstet hat. Für jeden Aufrüstungspunkt wird der Klotz einfach um 90 Grad gekippt. Durch Kippen in die entgegengesetzte Richtung wird dann wiederum der Schaden angezeigt, den die Einheit eventuell erleidet.

Insbesondere der Kampfmechanismus hat mir aufgrund seiner Einfachheit wirklich gut gefallen. Alles ist sehr übersichtlich, sodass der Schlagabtausch mit den Würfeln schnell von statten geht. Größere Probleme hatte ich in meinen ersten Partien noch mit dem Überblick über meine Einheiten auf dem Spielfeld, aber das legte sich dann auch irgendwann. Alles in allem hat mir Julius Caesar bislang gut gefallen, auch wenn sich zu meinem taktischen und strategischen Unvermögen jeweils noch fehlendes Würfel- und Kartenglück gesellte. War bestimmt nicht das letzte Block-Wargame, das ich gespielt habe (vor allem, weil ich mir zwischenzeitlich auf Ebay das ähnliche Hammer of the Scots ersteigert habe).

Seit Love Letter sind sogenannte Mikro-Spiele ja total en vogue. Mit möglichst wenig Spielmaterial möglichst viel Spielgefühl zu vermitteln ist neuer Nischen-Sport der Spielehersteller. Klar, dass auch die Alderac Entertainement Group (von denen kam ja die englische Version von Love Letter) da weiter mitmischen will, und so sind jüngst gleich mehrere Kleinstspiele von AEG in einer „Pocket-Game“-Reihe veröffentlicht worden. Das kleinste dieser Kleinstspiele – wenn auch nicht so klein wie Love Letter – ist mit 20 Karten und ganzen zehn Papptokens Agent Hunter.

In Agent Hunter treten zwei Spieler gegeneinander an und versuchen die Agenten-Basen des Mitspielers zu zerstören. Jeder Spieler hat zehn Agentenkarten mit den Werten 0 bis 9 auf der Hand. Je drei dieser Karten legen die Spieler zu Spielbeginn als verdeckte Basen vor sich ab. Mit den übrigen sieben Handkarten müssen die Spieler nun herausfinden, welche Werte sich in den feindlichen Basen verstecken. Dazu zeigen die Spieler sich abwechselnd eine Handkarte und bestimmen eine der gegnerischen Basen. Der Gegenspieler muss dann angeben, ob der dort liegende Wert übereinstimmt (dann ist die Basis zerstört), oder ob der Wert höher oder niedriger als die gezeigte Karte ist. Alternativ zum Zeigen einer Karte von der Hand kann man auch als Basen ausliegene Karten aufdecken, um eine gegnerische Basis anzugreifen. Dann sollte der Wert aber auch wirklich passen, denn wenn man daneben liegt, gilt die eigene Basis als zerstört. Die dritte Möglichkeit eines Zuges besteht im Austausch der Karte an einer eigenen Basis, allerdings zum Preis eines sogenannten „Decoy-Tokens“, das dem Gegenspieler am Ende zusätzliche Punkte bringt.

Früher hätte man sich noch geschämt auf eine Spielschachtel zu schreiben, dass ein Spiel nur 20 Karten enthält. Heute wird mit sowas angegeben. Mir ist eigentlich relativ schnuppe, wie viel Spielmaterial drinne ist, solange es Spaß bringt. Und Agent Hunter bringt mir Spaß. Die Partien gehen flott, und trotzdem muss man sich voll konzentrieren. Welche Karten hat mein Mitspieler schon gesehen, welche habe ich von ihm schon gesehen. Ein schöne Mischung aus Bluff und Memory, allerdings auch mit einer gehörigen Portion Glück. In unserer bislang schnellsten Runde brauchte Annika exakt vier Züge, um sämtliche meiner drei Basen zu zerstören. Spaß gemacht hat aber selbst diese Runde, einfach weil es so absurd hohes Glück auf ihrer Seite war.

Ebenfalls bei AEG in der Pocket-Serie erschienen ist Maximum Throwdown, das mit insgesamt 90 Spielkarten, sechs Orts-Karten und sechs Kurzübersichts-Karten aber wohl deutlich nicht mehr als Mikro-Spiel durchgehen dürfte. Dafür war aber scheinbar das Budget für das Spiel „mikro“, denn auf den Kartenrückseiten finden wir nicht etwa tolle neue Illustrationen, sondern wiederverwertetes aus alten AEG-Spielen. Ein Kartensatz ziert etwa ein Alien aus Smash-Up, einen anderen ein Viech aus Thunderstone. Find ich persönlich aber eigentlich gar nicht so schlimm, sondern tatsächlich ganz witzig. Für das eigentliche Spiel braucht man nämlich eh keine tollen Grafiken, sondern eher Übersichtlichkeit. Entsprechend „trist“ sehen dann auch die Vorderseiten der Karten aus, auf denen einfach nur ein paar Symbole abgedruckt sind. Jeder Spieler bekommt einen Kartensatz, die Ortskarten werden nach einem bestimmten Muster ausgelegt und dann geht es auch schon los. Reihum werfen die Spieler ihre Karten in die Tischmitte und versuchen dabei, möglichst die Symbole der Karten anderer Spieler zu überdecken. Freie eigene Symbole bringen entweder Punkte oder erlauben Sonderaktionen wie das Stehlen von Karten oder zusätzliche Kartenwürfe. So wirft man reihum, bis irgendwann jeder sein 15-Karten-Deck aufgebraucht hat.

Ich habe Maximum Throwdown bislang einmal zu zweit mit Annika gespielt, und wir fanden es in dieser Konstellation beide ziemlich bescheiden. Das Symbole-Zählen nervt schnell, und ein Spieler (ich) zog relativ schnell davon. Hat man halt einmal mehr Symbole als der Mitspieler auf dem Tisch, so potenziert sich das schnell. Das wird vermutlich im Spiel mit mehreren Mitspielern ein Stück weit aufgefangen, da sich dann herrlich alle auf den „Leader“ stürzen dürfen. Möglicherweise ist das Spiel also mit mehreren Spielern besser, zu zweit ist es aber klar durchgefallen, obwohl ich die Idee eigentlich total cool fand.
 

Außerdem:

Star Wars: X-Wing Miniatures Game
Zwei weitere Partien mit Annika, allerdings erstmal noch nicht mit individualisierten Flieger-Staffeln. Ich bin aber wirklich nach wie vor sehr angetan von dem Spiel und brenne auf weitere Partien. Wenn irgendwer mal Lust hat: Einfach melden. PS: Habt ihr schon die mega-fetten neuangekündigten Modelle gesehen? Wahnsinn! Darf man sowas eigentlich weiterhin „Miniaturen-Spiel“ nennen?

Lost Cities als Absacker mit Jörg nach unserem Dark-Tower-Abenteuer. Jörg hat gewonnen. Wie immer.

Nachdem ich zuvor beim Regelstudium zielsicher den Kleopatra-Marker in meine Kaffeetasse geworfen habe (ich berichtete), konnte ich Civilization nun auch mal auf dem herkömmlichen Wege abnutzen. Eine Kennenlern-Partie mit Annika haben wir nach ein paar Zügen wegen beiderseitiger Müdigkeit abgebrochen. Mit Serafim konnte ich allerdings bei einem weiteren Versuch eine Partie tatsächlich fast regulär beenden, wenn er nicht vorher aufgegeben hätte. Gefällt mir bislang sehr gut und ich bin heiß darauf, das Spiel weiter zu erforschen und dann auch weiter darüber zu berichten.

Drei Partien Escape: The Curse of the Temple mit Annika, und zwar mit der ersten Erweiterung Escape: Illusions, die es seit kurzem endlich zu einem halbwegs akzeptablen Preis (19,99 €) bei einigen Online-Händlern gibt. Es gibt nun Räume, die bei Gongschlägen wieder verschwinden, und ein paar nette neue Sonderräume, in denen zum Beispiel die Juwele nur über Umwege erreichbar sind. In einem anderen Raum finden wir einen Kelch, den wir dann mit rausschleppen müssen, was uns bei jeder Bewegung mal eben ne Fackel mehr kostet. Für ~ 20 € wie gesagt eine nette Erweiterung, die nochmal neuen Wind in das Spiel bringt. Für 30 € (was vorher fast ein Jahr lang verlangt wurde) ein Witz.


Ding der Woche
Jawohl, es gibt mal wieder ein Ding der Woche. Zusammen mit der Escape-Erweiterung habe ich mir nämlich noch etwas anderes bestellt, und zwar dieses Prachtexemplar eines Würfelturmes hier:
Das gute Stück ist von einer Firma namens „e-Raptor“ und kostet bei Spiele-Offensive (die an dieser Stelle dann jetzt also doch gratis Werbung kriegen… verdammt) schlappe 9,95 €. Find ich für so ein schickes Teil mit schönen Details wirklich fair.


und sonst so?
Hm, nicht viel. Ich habe in den vergangenen Wochen gleich mehrfach versucht, ein Video zu Star Wars: Das Kartenspiel zu drehen, bin aber aus unterschiedlichen Gründen bislang kläglich gescheitert. Zum einen habe ich mir selber die Latte mit meinem letzten Video etwas hoch gelegt und scheitere grade an meinem Perfektionismus. Zum anderen ist über mir ein neuer Mieter eingezogen, und diese Person hat sich scheinbar felsenfest vorgenommen, jedes Mal dann irgendetwas zu Hämmern oder zu Bohren wenn ich mich grade vor die Kamera setzen will.
Ansonsten habe ich mir vergangene Woche nach Jahren des „Einfach-so-mal-Abschaltens“ endlich  einen neuen Laptop geleistet und damit leider quasi mein ganzes Budget für die SPIEL im Oktober auf den Kopf gehauen. Um das zumindest mal ein bisschen aufzufangen, habe ich mir jetzt mal wirklich ganz ganz doll feste vorgenommen, bis zur Messe mal kein Geld mehr für Spiele auszugeben.
Und ihr so?

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6 Comments

  • Reply
    Werner
    September 1, 2013 at 9:35 pm

    Wir haben ein schönes Spielewochenende hinter uns …
    Ich freue mich schon sehr auf deine Star-Wars-Rezi!

  • Reply
    Al Capone
    September 2, 2013 at 9:56 am

    Interessante Exoten Spielwoche ;-)
    Bei uns blieb's klassisch beim Herr der Ringe LCG.
    Endlich das letze, bockschwere Abenteuer aus der Grundbox geschafft :-D
    Wobei einen Exoten gabs bei uns auch.
    Eine Geburtstagsfeier mit alten Herren – auf dem Tisch stand BummBumm Ballon. Einfach geil :-D

  • Reply
    Andreas
    September 2, 2013 at 2:53 pm

    Bei mir geht es diese Woche ans Eingemachte. Schon Samstag Andean Abyss, heute Lords of Waterdeep, Donnerstag Game of Thrones und Samstag Terra Mystica. Jeweils gefolgt von Absackern natürlich.

  • Reply
    Andreas U.
    September 2, 2013 at 4:17 pm

    Tolle Rückschau!
    Von der auf purplepawn.com veröffentlichten vintage-Liste sind mir tatsächlich aus früherer Zeit einige bekannt, manche besitze ich (in einfacher Ausstattung) gar selbst: War of the Ring 1st. Edition (die Collector-Ausgabe war mir damals zu teuer), Settlers of Catan (fast vollständig inkl. aller Erweiterungen – auch hier verzichtete ich auf die als "Gaudi" erachtete 3D-Ausgabe), Monopoly (in der klassischen 60er Jahre Ausgabe), Axis & Allies (irgendwann habe ich angesichts der kaum abgewandelten Neuauflagen aufgehört mitzuzählen und griff lieber zu den billigeren Xeno Games-Klonen). Auch lange Zeit vergriffene Spiele wie Dune fand ich thematisch interessant – aber nach der FFG-Neuauflage "Rex" und dem Regelstudium nahm ich aber von einem Erwerb wieder Abstand.

    Hat man mit solch einem "Edelstein" nicht ständig Angst, das ein Mitspieler versehentlich sein Getränk über das Spiel kippt?

    Wenn man ein Brettspiel zum Unikat machen will, kann man dies ganz allein durch etwas Basteln und Zeiteinsatz mit den im Netz zahlreich bereitstehenden Anleitungen/Grafiken erreichen. Für Dominion existieren beispielsweise ganze Fan-Editionen – eine davon (die "Händler" – siehe http://forum.dominionblog.de/viewtopic.php?f=15&t=1103) habe ich an einigen langen Winterabenden mit einem guten Farbdrucker auf der Basis eines gebraucht erworbenen Grundspiels selbst gebaut).

    Zu "Julius Caesar": Mir sind in unseren Spielen auch noch einige derbe Fehler unterlaufen. Das Glück, was Du mir in solchem Übermaß zusprichst, ist eine untreue "Geliebte". Viel lieber wäre mir daher der Gedanke, das es von den guten Gedanken abhängt, die man hat. Und da lagst Du mit Deinen Zügen gar nicht so falsch! Auf jeden Fall will ich das nächste Mal Pompeius Part übernehmen – flexible Flotten sind doch was Feines. Ach ja – und anstatt als "älterer Sadist" (grins) würde ich mich lieber als konsequenter Machtpolitiker sehen – das wirft ein viel positiveres Licht, nicht wahr? Bis zum nächsten Mal, lieber Martin.

  • Reply
    Clani
    September 3, 2013 at 12:32 pm

    Meine Wochenspiele: Elternabend, Beusch im BiZ und……. ach so Ihr meint Brettspiele: EIegntlich nichts, heute ist endlich wieder Spieleabend, mal sehen was os auf dem Programm steht.

  • Reply
    Clani
    September 4, 2013 at 12:52 pm

    So Spieleabend vorbei! Gespielt wurde: Wanzen tanzen, ein Würfelspiel was nicht so richtig in Fahrt gekommen ist, dann Augustus zu Fünft (alles Erwachsene). Das zuog sich ein bisschen, das für vier das Spiel komplett neu war. Dennoch hat es LAune gemacht. Zum Schluß Boomtown. Ein cooles Zockerspiel und macht echt viel Spaß. Ärgerfaktor mit Dynamit inklusive. http://boardgamegeek.com/boardgame/10997/boomtown

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