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SpaM #11 – Die Tücken des Draußen-Spielens

Gestern Abend. Wir sitzen auf (leider nicht m)einer Terrasse und haben schon eine Runde Cacao gespielt. Im Anschluss erkläre ich Vienna:

„… und wenn ihr diese Sonderkarte bekommt, dann dürft ihr den weißen Würfel hier…“

Plopps! Der weiße Würfel fällt mir aus der Hand, purzelt vom Tisch und dann in Zeitlupe die Terrasse entlang, das abschüssige Beet hinuter und landet irgendwo außer Sichtweite.

„… Äh… wie gesagt, wenn ihr diese Sonderkarte bekommt, dann dürft ihr Euch den gelben Würfel hier dazunehmen.“

Souverän gemeistert, oder?

Den weißen Würfel haben wir natürlich wiedergefunden. Für die Partie waren die genauen Würfelfarben dann allerdings gar nicht so wichtig, weil wir ab ca. 22:00 Uhr eh nix mehr gesehen haben. Zuerst war es urplötzlich total dunkel (wie hätten wir da jemals mit rechnen können?), und im nächsten Moment dann total hell. Unsere Gastgeberin hatte nämlich die so ziemlich grellste Lichtquelle angeschmissen, die ich jemals gesehen habe:

Gelbe Würfel? Weiße Würfel? Weiß-goldene oder schwarz-blaue Würfel? Konnte nie ganz geklärt werden…

Ich bin jedenfalls immer noch leicht geblendet und sehe komische Formen. Außerdem befürchte ich, dass das Spielbrett nach der Aktion nun so aussieht, als hätte es ein halbes Jahr ungeschützt in der Sonne gelegen. Naja, wenigstens haben wir sämtliche Mücken im Umkreis von mindestens 20 Kilometern angezogen. Dann hatten zumindest alle anderen Menschen im Rhein-Sieg-Kreis nen schönen Abend. :)

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1 Comment

  • Reply
    Haschimitenfürst
    Juli 18, 2015 at 5:19 am

    Vielen lieben Dank für das Fernhalten der Mücken. Es war mal eine ruhige Nacht. Hier an der oberen Sieg geht allerdings schon das Gerücht um, dass Fische an der Wasseroberfläche schwimmen, da nicht genügend Nahrung zur Verfügung stehen soll…

    Jetzt hättet ihr doch mal Escape spielen sollen…dann wäre der "Würfel-Verlier-Fluch" auch endlich mal nicht völlig überflüssig gewesen. ;)

    Grüße

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